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Tampondruck

 

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Tampondruck - Technik und Anwendung

Tampondruck beschichten Bohrungen

Der Tampondruck ist ein indirektes Druckverfahren (Tiefdruckprinzip), das sich zum wichtigsten Verfahren zum Bedrucken von Kunststoffkörpern entwickelt hat und das besonders für das Bedrucken von technischen Teilen eingesetzt wird.

Quelle dieses Textes: Wikipedia, die freie Enzyklopädie

Druckverfahren beim Tampondruck

Die Druckform trägt in ihrer Oberfläche das zu druckende, tiefer liegende Druckbild. Die Rakel drückt die Farbe in das tiefer liegende Druckbild und rakelt die überschüssige Farbe sauber ab. Zeitgleich mit dem Rakelvorgang bewegt sich ein Tampon aus Silikon-Kautschuk vom Druckgut zur Form. Der Tampon wird über das Klischee abgesenkt und übernimmt so das Druckbild. Der Tampondruck ist demnach ein indirektes Druckverfahren. Anschließend hebt der Tampon ab und fährt zum Bedruckstoff.
Dort senkt sich der Tampon und passt sich der Form an. Der Vorteil dieser Druckübertragung besteht in der Verformbarkeit des Tampons, durch den das Bedrucken von gewölbten Flächen (konvex, konkav oder unregelmäßig) möglich wird. Der Tampon nimmt aufgrund seiner Elastizität die Form des zu bedruckenden Körpers an und kann so ideal das Motiv auf den Bedruckstoff übertragen. Das Druckbild wird auf den Druckkörper übertragen. Die Farbübertragung auf den Bedruckstoff liegt auf Grund des Silikonöls im Tampon bei annähernd 100%.


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Tampondruck in der Anwendung

Der Tampondruck kann auf Grund seiner Anpassungsfähigkeit beim Druck auf alle erdenklichen Körper eingesetzt werden. Anwendungsbereiche sind zum Beispiel das Bedrucken von Spritzen, Spielzeugen, CDs, Geschirr, Schraubverschlüssen, Feuerzeugen, Werkzeuggriffen. Gerade aber auch im Automotive-Bereich werden viele Teile im Tampondruck dekoriert. Jeder von uns hatte schon mal einen Blinker- oder Scheibenwischerhebel in der Hand.
In der Werbemittelbranche und bei der Modelleisenbahn wird diese Drucktechnik besonders oft angewandt, da viele Werbeartikel und Schienenfahrzeugmodelle keine ebene Oberfläche aufweisen.

Maschinentechnik

Der mechanische Aufbau des Farbgebersystems unterscheidet drei Grundtypen:

Bei manchen Tampondruckmaschinen erfolgen die Bewegungen pneumatisch, bei anderen, vor allem schnellen Maschinen elektromechanisch über Kurvenscheiben. Die neueste Generation von Tampondruckmaschinen, wird mittels elektromotorisch getriebene Linearachsen angetrieben, was einen programmierbaren Arbeitsablauf gewährleistet. Über eine automatisierte Teileerkennung können verschiedenste Druckbilder abgegeben werden, ohne das dafür das Klischee gewechselt werden muss.

Hochwertige Maschinen besitzen meistens eine automatische Vorrichtung zur Reinigung des Tampons (Tamponreinigung, Restfarbenabholung). Maschinen zur Integration in Automationen sind zweckmäßig mit SPS-Steuerungen und passenden Schnittstellen ausgerüstet.